Zum Inhalt springen

Termine

Aktuell gibt es keine anstehenden Termine.

Rückblick


Foto: Friederike Ruge/IZT

06.07.2023

„Region als Campus“ im Elbe Valley: 2. Regionalnetzwerktreffen und Zukunftswerkstatt „Natürlich: Bauen & Sanieren“ in Neu Kaliß

Presseinfomation des IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH, Projekt „Region als Campus“


Im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Natürlich Bauen & Sanieren“ lud das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung am 06.07.2023 gemeinsam mit dem Kreative MV Landesverband Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V. zum Regionalnetzwerktreffen nach Neu Kaliß ein. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der Inselfabrik Eldenland mit rund 40 Teilnehmenden statt.


Einleitend berichtete die Vorsitzende des Kreative MV e. V. Corinna Hesse, in ihrer Funktion als Vertreterin des Strategieteams des Gesamtprozesses im WIR!-Bündnis Elbe Valley über den Stand des Projektes „Nachhaltiges Bauen & Sanieren im Elbe Valley“. Dr. Dirk Thomas vom IZT Berlin gab einen kurzen Überblick über das Vorhaben „Region als Campus“, welches zum Ziel hat, ein Hochschulnetzwerk für praxisorientierte Forschung, Lehre, Wissens- & Erfahrungstransfer im Elbe Valley aufzubauen.


Die Konzeptkünstlerin, Performerin und Zeichnerin Ute Reeh vom Zentrum für Peripherie illustrierte zur Einstimmung unter anderem den Unterschied von Konzept und komplexer Realität und skizzierte, wie durch das Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Perspektiven Ideen entstehen können.


In dem folgenden Expertengespräch diskutierten Andreas Flock (Architekt, strahlwerk Stralsund), Dagmar Heppner (Sommerhaus Alt Jabel), Ute Reeh (Zentrum für Peripherie) und David Feldbrügge (Lehmladen in Hitzacker) im Dialog unter der Moderation von Stefanie Raab (Architektin, coopolis – Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung GmbH), welche Chancen sich für die Bauwirtschaft durch Kreislaufwirtschaft in der Region ergeben, welche Kompetenzen es in der Region bereits gibt und welche dazukommen sollten, damit auch kreislauffähiges Bauen umgesetzt werden kann.


Den zweiten Teil der Veranstaltung bildete die eigentliche Zukunftskonferenz mit drei parallelen Workshops zu folgenden Themen:


  • Aufbau eines Ortes und Forschungsnetzwerkes für Innovation, Handwerk, Bau, Wissenschaft und Kunst, moderiert von Ute Reeh


  • Aufbau eines Netzwerkes von Lernorten für die Arbeit mit natürlichen Baustoffen, moderiert von Stefa- nie Raab und Dagmar Heppner


  • Aufbau eines Hochschulnetzwerks und Ermittlung der in der Region existierenden Bedarfe, moderiert von Friederike Ruge vom IZT


Insgesamt unterstrichen die Workshops die Bedeutung der inter- und transdisziplinären Forschung. Um sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen, Lösungen zu finden und umzusetzen, erfordert aus Sicht der Teilnehmenden, dass das bestehende Zentrum für Peripherie zu einer zentralen Anlaufstelle weiterentwickelt wird. Auch bedarf es einer langfristigen Finanzierung sowie geeigneter Partner(-institutionen), um eine solche gemeinwohlorientierte Arbeit erfolgreich umzusetzen und zu verstetigen.


Die Bedarfe für die Entwicklung der Region als Campus sind vielfältig und eng mit der Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum verknüpft. Neben der Mobilitätssicherung wurde die medizinische Versorgung wie auch der Rückzug des Einzelhandels benannt. Auch hier gilt es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsame Ideen für Lernorte im Elbe Valley für Studierende zu entwickeln.


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Fachkontakt: Dr. Dirk Thomas, Forschungsleiter Mobilität & Urbanität | d.thomas@izt.de

Pressekontakt: Mira Dieckmeyer, Wissenschaftskommunikation | wissenschaftskommunikation@izt.de

Hier finden Sie die Pressemitteilung des IZT zum Download.


V.l.n.r. Landrat Stefan Sternberg (Ludwigslust-Parchim), Landrat Patrick Puhlmann (Stendal), Landrätin Dagmar Schulz (Lüchow-Dannenberg) und Christian Fenske (Vertretung Prignitz).

05.07.2023

Landräte aus dem Vierländereck verstärken ihre Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Vorhaben: Ausbau des naturnahen Tourismus

Die Landkreise im Vierländereck stehen vor großen Herausforderungen. Und egal in welche Himmelsrichtung man blickt, ob in die Prignitz (Brandenburg), nach Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern), Lüchow-Dannenberg (Niedersachen) oder Stendal (Sachsen-Anhalt): die sozialen wie gesellschaftlichen Herausforderungen ähneln sich. Daher arbeiten die Landräte der vier Landkreise schon seit einiger Zeit zusammen, um voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Diesen Gedanken greift das Bündnis-Projekt „Elbe Valley“ auf. Am 05.07.2023 trafen sich die Landräte der beteiligten Kreise in Hitzacker, um gemeinsame Projektideen anzuschieben.


Dagmar Schulz, Landrätin des Landreises Lüchow-Dannenberg, umriss die drei Themenfelder „Neue Arbeit, neue Wege, neues Wohnen“, denen sich das Bündnis widmet: „Wir müssen uns fragen, wie wir attraktive Arbeitgeber sein können und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Aber auch, wie wir die Fähr-Anbindung über die Elbe überregional gestalten und auf die Bedarfe junger Menschen reagieren, die statt des Eigenheims auf flexible Wohnformen setzen.“


Alle Beteiligten konnten sich für eine übergreifende, wertschöpfende konkrete Projektidee begeistern: den Ausbau des naturnahen Tourismus im Vierländereck. Dieser mache die Freizeitgestaltung in den Elbe-Anrainern insgesamt attraktiver und komme damit auch den Bewohner/innen der Region zugute. Ein wichtiger Aspekt, zu dem Landrätin Dagmar Schulz und ihre Amtskollegen Patrick Puhlmann (Landkreis Stendal), Stefan Sternberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und Christian Fenske (Wirtschafts-Geschäftsbereichsleiter des Landkreises Prignitz als Vertretung für Landrat Christian Müller) und die Vertretung des Innovationsmanagements, Frau Annegret Meyer, sowie die Bündnissprecherin Corinna Hesse und Diana Richter aus dem Strategieteam sich ohne Zögern verständigen konnten.


Auf früheren Erfahrungen wolle man aufbauen, hieß es in der Runde. Vom Elberadweg wisse man bereits, dass es mit einem gut ausgebauten Weg allein nicht getan sei, es brauche auch Cafés und Pensionen als Versorgungsinfrastruktur am Wegesrand. Dass neue Einkehrmöglichkeiten entstehen, sei erfahrungsgemäß kein Selbstläufer. Man müsse hier auf neue Konzepte setzen, verständigten sich die Landräte. Diskutiert wurden beispielsweise architektonisch hochwertige Schutzhütten. Diese könnten eine Grundversorgung sicherstellen und als „Wegmarker“ das gemeinsame Tourismuskonzept in der Region verdeutlichen. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg soll nun ein erstes Konzept für einen gemeinsam organisierten naturnahen Tourismus entwickelt werden.


Diskutiert wurde auch die Möglichkeit, das Bikesharing oder das vereinsbasierte Carsharing, mit denen in einzelnen Landkreisen bereits gute Erfahrungen gemacht werden, auf die Gesamtregion auszuweiten. Um solche Ideen voranzutreiben, wollen sich die vier Landräte im Jahresturnus treffen und regelmäßig in Videokonferenzen zusammenkommen.


„Das Bündnis Elbe Valley lebt von den einzelnen Projekten aus Forschung und Praxis, die in der Region umgesetzt werden“, sagt Annegret Meyer vom Innovationsmanagement. Damit die kreativen Akteure im Vierländereck die Unterstützung erfahren, die sie benötigen, müssten aber auch erforderliche Strukturen etabliert werden, die auch weiter Bestand haben, wenn die Projektförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgelaufen ist. Dafür ist es erforderlich, an bestehende Verwaltungsstrukturen in den Landkreisen anzuknüpfen. Parallelstrukturen sollten vermieden werden, waren sich die Landräte einig.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Landkreises Lüchow-Dannenberg zum Download.


Foto: Michael Taterka/Wir bauen Zukunft

07.06.2023

Vernetzung und Inspiration bei der Zukunftswerkstatt „Bürger:Energie“

Die Energie-Wende bietet große Chancen für ländliche Regionen, wenn sich möglichst viele Menschen daran beteiligen können und von neuen Einnahmequellen und Wertschöpfung direkt in der Region profitieren. In der Zukunftswerkstatt auf dem Gelände der Wir bauen Zukunft eG in Nieklitz am 07.06.2023 sondierten wir mit rund 40 Teilnehmenden, wie wir das wachsende Kompetenz-Netzwerk aus interessierten Bürger:innen und Innovator:innen, Kommunen und Fachfirmen im Elbe Valley weiter ausbauen können.


Unsere Gäste

Moderiert von Michael Krieger diskutierten Expert:innen der Energiewende in der Zukunftswerkstatt, wie die Bürger:innen vor Ort mehr an der Energiewende beteiligt werden können. Matthias Kaulmann von gtk – Gesellschaft für regionale Teilhabe und Klimaschutz plant eine Bürgerbeteiligung in der brandenburgischen Stadt Lenzen an der Elbe. Carla Fee Weisse von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH berät Kommunen in der Energiewende. Florian Müller von der Arbeitsgruppe Gesundheits- und Umweltpsychologie, MSH Medical School Hamburg erforscht die Erfolgsfaktoren von Beteiligungsprozessen in der Energiewende. Simon Schanz von Green Planet Energy entwickelt Mieterstrom-Anlagen. Wolf-Rüdiger Knoll von der IHK zu Schwerin sieht große Potenziale für regionale Unternehmen, um mehr Wertschöpfung durch die Energiewende zu erzeugen. Martin Kubiak vom UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe versucht, Energieerzeugung, Naturschutz und Landwirtschaft in der Flächenplanung zu verbinden.

Foto: Michael Taterka/Wir bauen Zukunft

Projektentwicklung Bürger:Energie im WIR!-Bündnis Elbe Valley

Im Anschluss wird mit Forschungs- und Praxispartnern im Elbe Valley ein Projekt „Bürger:Energie“ entwickelt, das im Programm WIR!-Wandel durch Innovation in der Region gefördert werden soll. Das Projekt soll erforschen, wie partizipative Methoden dazu beitragen, regionale Wertschöpfungsketten durch die Energiewende im Elbe Valley zu stärken. Die Zukunftswerkstatt Bürger:Energie warf dazu folgende Zukunftsfragen auf:


  1. Energie:Kommune: Wie können Kleinstädte im Elbe Valley ihre Energieversorgung zukunftsfähig und klimagerecht anpassen, so dass möglichst viel Wertschöpfung vor Ort stattfindet und die Bürger:innen davon maximal profitieren?
  2. Energie:Genossenschaften: Wie können Bürger:innen selbst ihre Energieversorgung gemeinschaftlich gestalten und sichern, damit Energiekosten sich als Zukunftsinvestition rentieren?
  3. Energie:Kompetenz – Wie kann ein regionales Netzwerks von Energie-Fachfirmen aufgebaut werden, das Fachkräfte und Aufträge für die Region akquiriert und durch Zusammenarbeit (z.B. Bestellsysteme für größere Stückzahlen) profitiert?
  4. DIY:Energie – Wie können Bürger:innen, die kleine, dezentrale Energieanlagen für den Eigengebrauch installieren möchten, besser beraten und unterstützt werden?


Ansprechpartnerin

Corinna Hesse, corinna.hesse@kreative-mv.de


Unsere Gastgeber: Wir bauen Zukunft eG

Wir bauen Zukunft ist ein visionärer Zukunftsort mit Modellcharakter in MV, den Johannes Comeau-Milke in der Zukunfstwerkstatt vorstellte.

Auf dem Grundstück eines ehemaligen Forschungszentrums und Besucherparks entsteht ein regeneratives Ökosystem für Innovation, Bildung und kreatives Wirtschaften auf dem Land. Ziel ist es, im Einklang mit Natur und Umwelt tragfähiges Wirtschaften im ländlichen Raum zu fördern und modellhaft vorzuleben.

Foto: Michael Taterka/Wir bauen Zukunft


Foto: Friederike Ruge/IZT

16. – 17.05.2023

Die Elbe Valley „Region als Campus“ – Treffen von Professor:innen, des Landkreises Lüchow-Dannenberg, der Grünen Werkstatt Wendland und des IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

Zu einer Konferenz von Professor:innen lud die Grüne Werkstatt Wendland gemeinsam mit dem IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung am 16. und 17.05.2023 auf den Werkhof Kukate ein. Anlass war das Vorhaben „Region als Campus“, in dem ein Netzwerk von regionalen Akteuren des Elbe Valley und überregionalen Hochschulen sowie Universitäten für Kooperationen und Wissenstransfer weiterentwickelt und verstetigt werden soll.


Bereits in der Vergangenheit verknüpften die Grüne Werkstatt Wendland und Hochschulprofessor:innen erfolgreich Fragestellungen regionaler Wirtschaftspartner sowie spezifische Herausforderungen des Wendlandes in unterschiedlichsten Formaten mit Inhalten von Lehre und Forschung der Professor:innen und Studierenden aus ganz Deutschland. So wurden vor Ort sowohl Themen wie die Umnutzung einer Industriebrache oder eines ehemaligen Bauerngehöftes als auch innovative und nachhaltige Produktideen und Konzepte für energiesparende Bauund Produktionsprozesse in Design Camps, Semesterprojekten, Exkursionen und studentischen Abschlussarbeiten kreativ behandelt. Der Fokus der Veranstaltung der letzten Woche lag daher auf der Fragestellung, auf welche Weise diese langjährigen Kooperationen verfestigt und auf weitere Regionen übertragen werden können. Hier setzt das Vorhaben „Region als Campus | Hochschulnetzwerk für praxisorientierte Forschung, Lehre, Wissens- & Erfahrungstransfer im Elbe Valley“ an.


Das Projekt zielt darauf ab, ein lebendiges Hochschulnetzwerk gezielt für praxisorientierte Forschung, Lehre sowie Wissens- und Erfahrungstransfer im Vierländereck von Mecklenburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zu gestalten sowie zu verstetigen. Das interdisziplinäre Netzwerk soll die Region zum Wissenscampus formen und eine langfristige Kooperation zwischen regionalen Akteuren wie Unternehmen, Wirtschaftsförderungen sowie Zivilgesellschaft und auch außerhalb der Region liegenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen initiieren. Einerseits wird untersucht, wie diese Kooperationen langfristige Effekte auf die Innovationsprozesse und die selbstorganisierte Transformation der Region erzielen können. Gleichzeitig werden partizipativ Forschungsbedarfe und Innovationspotenziale ermittelt, um daraus praxis- und gemeinwohlorientierte Innovationen für ein zukunftsfähiges Elbe Valley zu entwickeln und umzusetzen. Dabei richtet sich der Blick gemäß der Themenfelder „Neue Arbeit“, „Neue Wege“, „Neues Wohnen“ insbesondere auf die Zukunft des Arbeitens, der Mobilität sowie von Wohnformen.


Im Rahmen der Konferenz ging es in einem ersten Schritt darum, Sichtweisen zu teilen und sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen auszutauschen. Hierbei war eine der Kernfragen, wie Forschungsinteressen der Professor:innen, Studieninhalte und Forschungsbedarfe sowie Praxispartner der Region in interessanten Aufgabenstellungen vereint werden können.


Neben der Landrätin Dagmar Schulz des Landkreises Lüchow-Dannenberg und lokalen Akteuren nahmen sieben Professor:innen teil, die an der HAWK Hildesheim, der Hochschule Hannover, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfsburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der TU Clausthal lehren. Das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und die Grüne Werkstatt Wendland sind überzeugt, dass das Vorhaben ein Weg sein kann, das Interesse junger Leute für diese ländliche Region im Biosphärenreservat Mittlere Elbe zu gewinnen, denn „Junge Leute braucht das Land“.


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des IZT zum Download.


Rückblick 2022


Foto: Matthias Piekacz

11.11.2022

Altmärkische Netzwerkkonferenz der Hochschule Magdeburg-Stendal

Am 11.11.2022 fand die regionale Netzwerkkonferenz der Hochschule Magdeburg Stendal auf dem Campus am Standort Stendal statt. Mit dabei waren zahlreiche Akteur:innen des WIR!-Bündnis Elbe Valley: Innovationsmanagerin Daniela Weinand, Mitglied des Elbe Valley Komitees Thomas Barniske, Beiratsmitglied Rainer Erdmann und Prorektor Prof. Dr. Volker Wiedemer als potenzieller Projektpartner und Bündnis-Mitglied.

Zum Auftakt gab es einen inspirierenden Vortrag von Dr. Patrick Küpper vom Thünen-Institut zur dynamischen Entwicklung in ländlichen Räumen. Am Nachmittag fanden verschiedene Workshops zu Themen wie Fachkräftemangel oder ländliche Entwicklung statt. Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.


02.10.2022

Ideenwerkstatt für Kultur- und Kreativschaffende aus dem Elbe Valley

Im Rahmen des StandArts Festival bei Ein Ding der Möglichkeit in Salderatzen fand am 02.10.2022 die Ideenwerkstatt für Kultur- und Kreativschaffende aus dem Elbe Valley mit Daniela Weinand (ehem. Innovationsmanagerin WIR!-Bündnis Elbe Valley) und Corinna Hesse (Projektleiterin Strategieentwicklung im Elbe Valley) statt.

Gemeinsam mit Kultur- und Kreativschaffenden aus dem Elbe Valley wurden Projektideen entwickeln, die dazu dienen können, die kreativen Akteure unserer Region miteinander zu vernetzen, ihren Beitrag für die Attraktivität unserer Region sichtbar zu machen und ihre Rolle in der nachhaltigen Entwicklung des Elbe Valley zu stärken.


01. – 03.09.2022

Wandelreise im Elbe Valley – Staffelstabsübergabe in den Teilregionen

Die Wandelreise des Global Ecovillage Networks Deutschland führte von 01. – 03.09.2022 durchs Elbe Valley. An zwei Stationen gab es einen interessanten Austausch zwischen den Wandelreisenden und Daniela Weinand und Isabella Tober vom Elbe Valley Team. Wie auf der Wandelreise spielt auch im Elbe Valley die Idee des Weitergebens und der Vernetzung eine große Rolle. Hierfür wurde ein metaphorischer Staffelstab an den Landesgrenzen, die das Elbe Valley vereinen, übergeben. Der Staffelstab wanderte so von der Altmark in Hoyersburg bis in den Landkreis Ludwigslust-Parchim nach Wangelin zum Bildungszentrum für Nachhaltigkeit. Wir hoffen, dass durch die Aktivitäten im WIR!-Bündnis Elbe Valley in den nächsten Jahren viele neue Ideen und Projekte entstehen und umgesetzt werden, mit denen ein sozial-ökologischer Wandel in der Region aktiv unterstützt wird.


27.06.2022

Elbe Valley Vorstellung bei der Vernetzungsinitiative „Gemeinsam fürs Quartier“ – Besuch auf dem Hof Prädikow

Daniela Weinand war am 27.06.2022 als Innovationsmanagerin des WIR!-Bündnis Elbe Valley zu einem Werkstatttreffen der Vernetzungsinitiative „Gemeinsam fürs Quartier“ nach Prädikow eingeladen.

Aus verschiedenen Perspektiven wurden die Potenziale kreativer Orte und Netzwerke für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung diskutiert. Mit dabei waren Vertreter des Netzwerks Zukunftsorte, des Zukunftsortes Hof Prädikow, verschiedener Kommunen, touristischer Initiativen und verschiedener Fördermittelgeber auf regionaler, bundesweiter und europäischer Ebene.

Als Innovationsmanagerin des WIR!-Bündnis Elbe Valley referierte Daniela Weinand anschaulich von der Selbstermächtigung der Region mit der erfolgreichen Bewerbung um Bundesmittel aus der Forschungsförderung aus dem Programm „Wandel durch Innovation in der Region – WIR!“. Der Zuwendungsbescheid ermöglicht es der Region selbst tätig zu werden und Forschung, Hochschulkooperation und Innovation im Elbe Valley zu fördern.


26.05.2022

Workshop „Die Region als Campus – Ländliche Räume als Innovationslandschaft“

Am 26.05.2022 fand ein Workshop bei der Genossenschaft „Ein Ding der Möglichkeit“ in Salderatzen zum Thema „Die Region als Campus - Ländliche Räume als Innovationslandschaft“ statt. Hierzu hatte der Landkreis Lüchow-Dannenberg gemeinsam mit der Grünen Werkstatt Wendland e. V. geladen.

Viele Teilnehmer:innen kamen zu dem Workshop, um die Idee von der Region als Campus weiterzuentwickeln und mit konkreten Vorstellungen zu verknüpfen. Die Ergebnisse fließen in das Umsetzungsprojekt „Hochschulnetzwerk – Region als Campus“ des WIR!-Bündnis Elbe Valley direkt ein. Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen!


13.05.2022

Frei.Raum.MV – KreativLab in der Alten Papierfabrik in Neu Kaliß

Am 13.05.2022 fand ein KreativLab in der Alten Papierfabrik in Neu Kaliß statt. In der Alten Papierfabrik Neu Kaliß entsteht auf 15.000 m² Fläche ein Areal mit Ausstellungsflächen, Kultursaal, Festivalwiese, Hostel, Ateliers und Werkstätten, umgeben von einer weiten Flusslandschaft zwischen Elbe-, Elde- und Mayenbachtal.

Der Landesverband Kreative MV lud im Rahmen des KreativLab alle Interessierten ein, in der Alten Papierfabrik gemeinsam zu erkunden, wie der Freiraum für innovative Kooperationen zwischen Kreativunternehmen, Zukunftsgestalter:innen und regionaler Wirtschaft genutzt werden kann. Daniela Weinand stellte als Innovationsmanagerin das WIR!-Bündnis Elbe Valley vor und in einem Workshop wurden Ideen und Partner:innen für das WIR!-Projekt „Zukunftslabor Mobiles Elbe Valley“ gesucht.


WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner